Hotel Ruchti

Schon die Römer gingen in Bad Faulenbach mit Vorliebe zum Baden, denn die wertvollsten Bodenschätze sind das im Tal selbst gestochene Moor sowie die dort sprudelnde Calcium-Sulfat-Quelle, die bei Krankheitsbildern wie Hautleiden, rheumatischen Beschwerden, Stoffwechselstörungen, urologischen Erkrankungen, Frauenleiden und Bindegewebskrankheiten Linderung verschaffen soll. Und so ein entspannendes warmes Moorbad ist für Körper, Geist und Seele Harmonie und Ausgleich pur!

Bad Faulenbach - ein verwunschenes Tal wie aus dem Bilderbuch

Bad Faulenbach war zuvor eine eigenständige Gemeinde, die 1923 in die Stadt Füssen eingemeindet wurde. Seither ist das wunderschöne Faulenbachtal ein Füssener Ortsteil, der zudem ein beliebtes Mineral- und Moorheilbad sowie ein vielbesuchter Kneippkurort ist. Im Jahre 1968 wurde Bad Faulenbach offiziell als Kneippkurort staatlich anerkannt.

 

Von diesem verwunschenen Tal aus gelangt man über den Lechuferweg in nur zehn Minuten in die City von Füssen. Von Bad Faulenbach aus kann man jedoch auch über einen steiler ansteigenden aber gut zu begehenden Weg in rund einer halben Stunde zu Fuß den spektakulären Lechfall erreichen. Vom König-Max-Steg, welcher direkt über den Lechfall führt, genießt man herrliche Blicke auf die tosenden Wassermassen, die sich sieben Meter tief über fünf Kaskadentreppen in eine Schlucht hinabstürzen.

Faszinierende Zugangswege ins Faulenbachtal

Sowohl vom Stadtpark Baumgarten hinter dem Hohen Schloss in Füssen als auch zu Fuß, mit dem Rad oder mit Kleinfahrzeugen aller Art kann man über die Fels-Enge Morisse, die schluchtartig wie ein schmales Felsentor wirkt, in das wildromantische Faulenbachtal gelangen. Dieses enge Eingangstor wurde künstlich in den Fels gesprengt. Und so ist es bereits außergewöhnlich und faszinierend zugleich wie man überhaupt in diesen zauberhaften Füssener Teilort mit seinen unzähligen Gesundheits- und Wellnessangeboten gelangt.

Sowohl vor der Fels-Enge Morisse als auch im Tal von Bad Faulenbach selbst gibt es jeweils einen großen Parkplatz.

Was es hier zu sehen und zu erleben gibt

Im langgezogenen Faulenbachtal umrahmt von spektakulären Felswänden erwartet die Besucher ein Barfuß- und ein Balancierpfad, künstlerisch gestaltete Skulpturen auf der Fischhauswiese die ein Teil des LandArt-Projektes sind, artenreiche Blumenwiesen, eindrucksvolle Hangwälder, faszinierende Felsformationen, ein Kneippbecken, zwei Freibäder an den beiden idyllischen Naturseen Obersee und Mittersee, eine Minigolfanlage, Tennisplätze, eine ganzjährig nutzbare Skisprungschanze und das bereits erwähnte Tal der Sinne mit seinem duftenden Kräutergarten.
 

Der neu angelegte "Pfad der Sinne" beginnt beim riesigen Findling am Fischhausweg und führt über die Fischhauswiese zum Ober- und zum Mittersee. Es gibt hier die Kleine Seenrunde als ca. 45minütigen, wunderschönen Spaziergang, die nur innerhalb des Faulenbachtales verläuft und die Große Seenrunde, die als zweieinhalbstündige Wanderung auch den Alatsee mit einschließt. Der Pfad der Sinne beinhaltet dabei einige Stationen, die jeweils einen der fünf Sinne ansprechen soll und die interessierten Mitmachgäste zum "Riechen, Fühlen, Schmecken, Hören und Sehen" animiert. Es gibt am Ende des "Sinnen-Pfades" an der Alatseestraße sogar einen Trinkbrunnen, der von einer Calcium-Sulfat-Quelle gespeist wird. Dieser Quelle werden zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen.

Sonnenuhr
Natur-Kneipp-Becken
Sinneschärfender Barfußpfad
Bad Faulenbacher Seenlandschaft

Feste, Vorträge, Führungen & Wandertouren

Jedes Jahr zum Ende des Sommers hin, findet am Wiedemann Weiher das allseits beliebte Lichter- und Weinfest im Herzen von Bad Faulenbach statt. Den genauen Termin entnimmt man alljährlich dem Füssener Veranstaltungskalender. Weiterhin kann man sich in Bad Faulenbach spannenden Moorwanderungen, interessanten Führungen durch das Tal der Sinne und duftenden Kräuterwanderungen anschließen. Auch lehrreiche Vorträge über die Heilkraft des Wassers sollte man sich unter dem Motto: "Kneipp – mehr als kaltes Wasser" unbedingt einmal anhören.

Nach Durchqueren des Faulenbachtals mit seinen vielen kleinen Hotels, Kurhäusern und Pensionen kann man über einen wunderschönen, sanft ansteigenden Waldweg in einer etwa einstündigen Tour zum geheimnisvoll-mystischen Alatsee wandern. Von dort aus ist eine aussichtsreiche Hochgebirgswanderung zur vielbesuchten Saloberalm möglich aber natürlich auch zu vielen weiteren zünftigen Hütten, Almen und bewirtschafteten Alpen rund um Füssen und Bad Faulenbach.

Von der Kirche bis zum Wahrzeichen Bad Faulenbachs

Gleich links nach dem Felsentor erhebt sich die im Jahre 1915 erbaute Kirche St. Max, die der einstige Bischof von Augsburg, Maximilian von Lingg, anlässlich seines 50jährigen Priesterjubiläums erbauen ließ. Von dort aus nimmt am besten den asphaltierten Spazierweg, der romantisch an einem Bachlauf entlang und parallel zur einzigen Fahrstraße in Bad Faulenbach verläuft, um zum nahezu kreisrunden Wiedemann Weiher mit seinem mittigen Springbrunnen zu gelangen. Dieser Weiher im Herzen von Bad Faulenbach gilt als Wahrzeichen des Faulenbachtals. Nach dem Weiher führt der Weg zwischen einer Häuserreihe hindurch und schließlich in ein sich weit öffnendes Tal, ins so genannte Tal der Sinne.

Hotelansicht Ruchti im Winter
Zauberhaft winterlicher Spaziergang
Wintertraum Bad Faulenbach
Traumhafte Bergkulisse

Faulenbacher Traditionsbetrieb seit 1908 - Das Hotel Ruchti

Genau vis-a-vis vom Tal der Sinne und der großen Fischhauswiese steht etwas erhöht unser Traditionshaus mit Hotel und Restaurantbetrieb Ruchti, welches aus Bad Faulenbach bereits seit dem Jahre 1908 nicht mehr wegzudenken ist. Das Hotel Ruchti bietet umfangreiche Wellness- und Massageangebote, Ganzkörperbürstungen, Behandlungen mit Hopi-Ohrkerzen und warmen Basaltsteinen. Die hauseigene Küche ist bekannt und beliebt für ihre frischen Produkte heimischer Lieferanten, die zu köstlichen und regionstypischen Schmankerln verarbeitet werden. Dort werden noch die Kräuter aus dem eigenen Garten verwendet, die frischen Eier liefert der hauseigene Hühnerstall und auch die Enten, Kaninchen sowie die Martins- und Weihnachtsgänse werden selbst herangezogen. Es gibt immer saisonal angepasste Gerichte, also beispielsweise Spargel-, Wild-, Pfifferling-, Kürbis-, Erdbeer- und Holunderspezialitäten. Selbst gemachte Fruchtaufstriche stehen ebenfalls zum Kauf bereit. Im Sommer sitzt man draußen auf der Sonnenterrasse und genießt einen weitschweifenden Blick ins wunderschöne Tal der Sinne